Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2016-11-23 15:40:00 CEST

Making the Team: Spuren im Sand

Schritt für Schritt mit Borger/Kozuch

Nachdem sich der Sand des olympischen Jahres 2016 gelegt hat, formierten sich einige Teams neu. In unserer neuen Blog-Serie „Making the Team“, begleitet Ninja Priesterjahn diese Teams in die kommende Beach Volleyball Saison. Es erwarten euch spannende Episoden mit exklusiven Einblicken ins Training, in den Alltag hinter den Kulissen sowie die Herausforderungen des Teambuildings. Zu Beginn folgt Ninja der Indoor-Sensation Maggie Kazuch, die mit Karla Borger das Experiment Beach Volleyball wagt.

 

Einfach mal über die eigene Sportart hinausdenken, das ist etwas, das wohl besonders Margareta Kozuch auszeichnet. Anfang Oktober entschied sich die ehemalige Volleyballspielerin, ihre Hallenschuhe an den Nagel zu hängen, um mit Karla Borger die Beach-Volleyball-Szene aufzumischen. Vergangene Woche gab das Duo das erste gemeinsame Interview - bei einem Basketballspiel.

Karla Borger und Maggie Kozuch beim Champions-League-Spiel der MHP-Riesen Ludwigsburg. Credit: Borger/KozuchKarla Borger und Maggie Kozuch beim Champions-League-Spiel der MHP-Riesen Ludwigsburg. Credit: Borger/Kozuch

Kozuch kennt sich auch da aus, schließlich ist ihr Freund Basketballspieler in Italien. Derzeit geht es für die ehemalige deutsche Nationalspielerin darum, die ersten Schritte im Sand zu erlernen. So langsam nimmt die Zusammenarbeit Formen an, die gemeinsame Facebookseite steht seit Anfang Oktober, das erste Bild veröffentlichte das neue Team vergangene Woche, und auch die erste gemeinsame Trainingseinheit im Sand haben Borger/Kozuch bereits hinter sich.

Wir sharen mit Euch unser erstes Foto im Sand 😎 #happy #beachvolleyball #preseason

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„Es ist total super gelaufen, ich freue mich auf eine mega tolle Zeit“, jubiliert Karla, die heute ihren 28. Geburtstag feiert. „Die Woche war sehr aufregend, allein schon, eine neue Einspielpartnerin an seiner Seite zu haben. Maggie zu sehen, wie sie sich im Sand bewegt war toll und beflügelt mich.“

Ihre Partnerin hat vor allem eines festgestellt: „Sand, überall…Sand Sand Sand“, lacht Maggie. Ansonsten hat sie ihre ersten Einheiten in Stuttgart mit Bravour bewältigt. Karla führt ihre Partnerin auch mit Bedacht an die Sache heran, und ging mit Maggie erst einmal in die Beach-Halle. Mit Wänden und einer Decke herum fühlte sich die 1,88 Meter große Athletin viel heimischer, und musste sich auch nicht mit dem Wind herumschlagen. Sich an den neuen Untergrund zu gewöhnen, reicht ja auch fürs Erste.

finally...warm welcome to our first picture 🤗 what comes next? 🤓 #team #blueeyes #conquer #adidas #giveyouwings

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„Noch habe ich so einiges im Sand neu umzusetzen und freue mich jetzt schon auf den Moment an dem dies automatisiert ist“, sagt Maggie. „Bis dahin ist Geduld gefragt und der positive wunderbare Zuspruch von Karla — vor allem, sobald die Hallenspielerin auf dem Sand springen möchte und stecken bleibt. Mit Karla an meiner Seite zu spielen ist unglaublich erfrischend und zusätzlich finde ich es unfassbar, wie viel ich allein durch meine Beobachtung ihrer Bewegung lernen kann.“

Wir werden die beiden Athletinnen weiterhin begleiten, und halten ich auf dem Laufenden, welchen Herausforderungen sie in den kommenden Wochen begegnen.

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