Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2018-07-24 12:00:00 CET

Barbara & Fernanda kommen zurück zum #ViennaMajor

Nachdem sie das Swatch Major Gstaad verpasst haben, können es die Brasilianerinnen nun kaum mehr erwarten, endlich auf der Donauinsel zu spielen

Bei einem wichtigen Event nur von der Seitenlinie aus zusehen zu müssen ist immer schmerzhaft für Weltklasse Athleten – wenn deren Sport dann noch Beachvolleyball ist und das Turnier von dem wir sprechen das Swatch Major Gstaad ist, dann ist es noch härter zu ertragen.

Genau das war der Fall für die Brasilianerinnen Barbara Seixas und Fernanda Berti, als sie beim Turnier in den Schweizer Alpen, nicht antreten konnten. Zum Glück für sie, findet das A1 Major Vienna presented by Swatch schon nächste Woche, von 1.-5. August, statt, und sie werden dort die nächste Möglichkeit haben, sich in einem einzigartigen Umfeld aufzuhalten.

Die Brasilianerinnen haben sich nach der Teilnahme am 4-Stern Turnier in Espinho, Portugal, die Woche davor, sogar auf den Weg in die Berge gemacht. Da Fernanda jedoch leichte Beschwerden in ihrer rechten Schulter verspürte, haben sie beschlossen, lieber vorsichtig zu sein und ihre Meldung für das Swatch Major Gstaad zurückgezogen.

„Es war so frustrierend,“ erzählte uns Fernanda. „Gstaad ist ein ganz besonderer Ort und es ist immer fantastisch, in so einer schönen Stadt zu spielen, die so eine lange Tradition im Sport hat. Nur sich darüber pausenlos den Kopf zu zerbrechen und sich aufs Bereuen zu konzentrien, würde aber auch nicht helfen. Deshalb haben wir uns nur auf Wien konzentriert in dem Wissen, dass Gstaad uns auch nächstes Jahr genauso toll wie immer erwarten wird.“

Fernanda hat ihre Schulter, in der sie vor drei Jahren eine Operation hatte, in Brasilien kontrollieren lassen. Da keine Zeichen für eine Verletzung sichtbar waren, konnten die Brasilianerinnen, die das Fort Lauderdale Major im März gewonnen haben, die unerwartete Woche Freizeit dazu nutzen, mit ihren Vorbereitungen für das Turnier in der Österreichischen Hauptstadt zu beginnen.

„Jede Situation hat eine positive Seite, und eine Extra-Woche Vorbereitung für Wien, besonders nach ein paar anstrengenden Wochen unterwegs, war genau das,“ erklärt Fernanda. „Wir haben versucht, diese Möglichkeit zu nutzen und haben sehr hart gearbeitet, da Ausruhen an diesem Punkt der Saison keine Option ist.“

Auf der Donauinsel haben Barbara und Fernanda auch die Möglichkeit, bessere Erinnerungen an die Österreichische Hauptstadt zu knüpfen, da sie ihre Erwartungen bei der Weltmeisterschaft letztes Jahr nicht erfüllen konnten. Damals wurden sie nur 17., und konnten nur eines von ihren vier Spielen im Turnier gewinnen.

Dieses Jahr starten die Brasilianerinnen, die zudem auch ein World Tour 4-Stern Event in Huntington Beach im Mai gewonnen haben, als top gesetztes Team ins Vienna Major und bringen hohe Erwartungen mit.

„Die Weltmeisterschaft in Wien letztes Jahr war unglaublich, es war eine einzigartige Atmosphäre,“ erinnert sich Barbara, eine Silber-Medaillen Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. „Zu dieser Zeit haben wir mehrere interne Anpassungen in unserem Team vorgenommen, und unser Ergebnis war leider nicht so, wie wir das wollten. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir dieses Jahr besser sein werden und freuen uns schon wieder sehr auf das Erlebnis und die Energie in Wien.“

Und selbst wenn das Ergebnis nicht so wird, wie sie es sich vorstellen werden Barbara und Fernanda froh sein, die unglaubliche Gänsehautstimmung des Österreichturniers zu erleben.

„Wir leben dafür, an Turnieren teilzunehmen. Es ist wie eine Sucht nach dem Gänsehautgefühl“ erzählte uns Barbara. „Wir können es nicht erwarten, in Wien zu spielen. Wir wissen, wie wichtig es ist, bei einem Beach Major Series Event zu spielen, und wir wollen gut sein.“

Es ist großartig, euch wieder dabei zu haben, Ladies!

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