Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2018-08-02 13:03:00 CEST

Deja Vu für Doppler/Horst

Die heimischen Stars gewinnen ihr erstes Spiel auf der kochenden Donauinsel

Der Zauber beginnt von Neuem. Die Lieblinge der Fans und Vizeweltmeister des vergangenen Jahres Clemens Doppler und Alex Horst sind erfolgreich auf die Insel zurückgekehrt.

Doch es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Hexenkessel der Red Bull Beach Arena nach verlorenem ersten Satz.

Denn wenn man Satz eins verliert, wird bekanntlich alles etwas schwerer. Bei weitaus mehr als 40 Grad am Center Court stand der zweite Satz für die Österreicher ganz im Zeichen von „alles oder nichts“ gegen das kanadische Duo Sam Pedlow und Sam Schachter. Doch sie wären nicht Clemens und Alex, wenn sie nicht genau das schaffen sollten.

„Es hat fast 38 Grad hier und es war ein Kampf auf Leben und Tod,“ erklärte ein erschöpfter Clemens nach dem Comeback-Sieg. „Wenn du den ersten Satz verlierst und gegen das Team, mit dem du die ganze Woche trainiert hast, dann in einen dritten Satz musst, dann ist das hart – sehr hart sogar.“

„Dieses Match war aber ein gutes Beispiel dafür, was man durch Adrenalin alles erreichen kann, denn zu Beginn des dritten Satzes war ich komplett K.O... Ich bin froh, dass Schachter ein Medical Time-Out genommen hat, denn sonst hätte ich eines nehmen müssen. Am Ende war es schon ziemlich schwer hochzuspringen und vor allem die Konzentration zu bewahren. Bei diesen Verhältnissen fokussiert zu bleiben, das ist vermutlich der größte Vorteil. Wir haben schon viele von diesen Spielen erlebt und wir haben erneut bewiesen, dass wir mit so einer Situation umgehen können.“

„Körperlich sind wir auf keinen Fall schlechter drauf, als die jüngeren Teams. Wir haben das auch letztes Jahr schon behauptet, aber niemand hat uns geglaubt. Das Spiel heute war ein Zeichen dafür, dass wir die Wahrheit gesagt haben.“

Die siegreichen Österreicher sind damit also fix eine Runde weiter und spielen heute Nachmittag noch im Pool H gegen das Duo Tijan/Cherif aus Katar in der Red Bull Beach Arena um den ersten Platz in der Gruppe.

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