Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2018-08-04 20:31:00 CEST

Gemischte Gefühle

Die Brasilianerinnen Barbara und Fernanda sind stolz auf ihr Ergebnis, dennoch wissen sie, dass sie auch gute Chancen auf Gold hatten.

Nach dem ersten Satz des Damenfinals des A1 Majors Vienna presented by Swatch waren Barbara Seixas und Fernanda Berti bereit sich eine weitere Goldmedaille um den Hals hängen zu lassen. Sie hatten die Tschechinnen Marketa Sluková und Barbora Hermannová unter ihrer Kontrolle und dominierten den gesammten Satz.

Dennoch ändern sich Verhältnisse schneller im Beachvolleyball und die Europäerinnen kamen zurück, um den Brasilianerinnen ihren zweiten Titel in der 2018 Beach Major Serien Saison vor der Nase wegzuschanppen.

“Wir sind ein wenig frustriert, weil wir wirklich gut in das Spiel gestartet sind”, ließ eine enttäuschte Barbara nach dem Spiel verläuten. „Wir waren auf unsere Strategie fokussiert und es hat funktioniert, aber die Zwei waren geduldiger als wir und das hat ihnen geholfen unser Schwierigkeiten auszunutzen. Ich war zu bestrebt den Ball auf den Boden zu bekommen und dann verstehe ich manchmal selbst nicht was mit mir los ist.“

Die Brasilianerinnen waren offensichtlich frustriert, als sie feststellen mussten, dass der Preis der ihnen durch die Finger gerutscht war, groß war. Dennoch hatten sie kein Problem damit sich mit ihren Gegnerinnen zu freuen und diese als gebührende Siegerinnen des Turniers zu feiern.

„Es ist Teil des Sports, dass man mal verliert - und diese Beiden sind ein großartiges Team“, sagte Fernanda. „Sie wissen wie sie sich aus schweren Situationen kämpfen können und dafür verdienen sie tiefen Respekt von uns. Ich glaube, dass wir unser Tempo heruntergeschraubt haben während des Spiels und sie haben dann die besseren Aufschläge gehabt. Das hat heute den Unterschied gemacht.“

Ihre zweite Finalteilnahme in einem Beach Major Series Event 2018, lässt sie stolz auf die Woche in Wien zurückblicken. Nachdem sie das Swatch Major Gstaad verpasst hatten, haben sie erneut unter Beweis gestellt, dass sie zur Beachvolleyball-Elite der Welt gehören.

“Wir sind glücklich, dass wir Silber gewonnen haben.“, erklärte Barbara. „Wir brauchten ein sehr gutes Ergebnis, weil wir unser Können noch einmal beweisen wollten. Wir haben alles gegeben und wir haben einen guten Job gemacht. Ins Finale gekommen zu sein, rundet unsere erfolgreiche Woche ab. Wir haben auch etwas gelernt und sind als Team zusammengewachsen.“

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