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2018-08-04 22:23:00 CET

17 Siege in Folge

Norwegen entscheidet das Duell des Riesenrads für sich.

Anders (links) und Christian sind in einer sensationellen Verfassung.  Anders (links) und Christian sind in einer sensationellen Verfassung.

Die Beachvolleyball Wikinger Andres Mol und Christian Sørum zünden ein Feuerwerk beim A1 Major Vienna presented by Swatch und setzen ihren unglaublichen Lauf auf der Donauinsel fort.

Die Norweger ließen die Red Bull Beach Arena im Duell gegen die österreichischen Helden verstummen - ein weiteres Kapitel in ihrem märchenhaften Lauf der letzten Wochen. Ihr 2-0 Sieg war bereits der 17 Triumph der Skandinavier in Folge und es scheint, als ob sie einen weiteren Beach Major Series Titel auf ihrern Sieg in Gstaad folgen lassen.

„Wir haben den Überblick verloren, das wievielte Spiel in Folge wir jetzt gewonnen haben“, lachte Anders in seinem Unglauben über die Anzahl. „Es ist so, dass wir nicht selten kleine Teams geschlagen haben... Aber wir haben auch wirklich sehr gute Team geschlagen.“

„Wir wissen, dass wir hier noch nichts gewonnen haben, aber wir hoffen, dass wir die österreichischen Fans für uns gewinnen konnten und sie morgen hinter uns stehen werden. Wir haben es sehr genossen hier zu spielen und während einem Technical Timeout haben wir uns angeschaut und gesagt, dass wir das alles in uns Aufnehmen wollen. Dann haben wir zurück in die Menge geschaut und es war unglaublich!“

Das Duo tritt jetzt erneut gegen Helden an. Die Niederländer Alex Brouwer und Robert Meeuwsen sind ihre Gegner für das Halbfinale am Sonntag.

„Wir haben sie noch nie vorher geschlagen. Alle vier Duelle konnten sie bisher für sich entscheiden“, fügt Anders hinzu. „Es wird eng werden, ein paar mal waren wir erst knapp im dritten Satz unterlegen. Dennoch ist es jetzt an der Zeit gegen sie zu spielen, denn so wie wir jetzt spielen, können wir es schaffen.“

Nach dem Sieg über Doppler/Horst, haben diese keine Chance mehr ihren Triumph ihre Silbermedaille aus dem letztem Jahr bei der Weltmeisterschaft auf Heimsand zu wiederholen.

Dennoch ist Alex guter Dinge, nach der Niederlage gegen die starken Wikinger. „Mit einem fünften Platz in einem Major kann man sehr zufrieden sein. Es ist ein sehr sehr gutes Ergebnis“, so der Abwehrspieler. „Wir haben gezeigt, dass wir zu den Top 10 der Welt gehören.“

„Wir haben gegen das akuell beste Team der Welt gespielt. Sie haben es sich verdient. Sie spielen auf einem anderen Level aktuell und sie können befreit spielen, als ob sie in einem magischen Flow sind.“

Trotz dem die Mehrheit der Fans in der Red Bull Beach Arena am Ende enttäuscht die Arena verließen, Alex Horsts Worte zeigen, wie sehr die Fans ihnen die ganze Woche den Rücken gestärkt haben: „Goosebumps don’t lie, das sind die besten Fans der Welt. Wo auf der Welt findest du sonst Menschen, die sich um 5 Uhr morgens in die Schlage stellen um Beachvolleyball zu schauen?“

Die Action in der Red Bull Beach Arena beginnt am Sonntag ab 13 Uhr mit den Halbfinalpartien. Alle Spiele werden wieder im Beach Stream übertragen.

Die Res Bull Beach Arena war gefüllt mit zahllosen Österreichfans beim letzten Spiel des Abends.Die Res Bull Beach Arena war gefüllt mit zahllosen Österreichfans beim letzten Spiel des Abends.

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