Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

One day at a time for Winter and Hörl

30.07.2019 - Wien

Die Österreicher schafften es durch die erste Qualifikationsrunde und kommen dem Platz im Hauptbewerb somit immer näher

Während die meisten Herrenteams Dienstag zum ersten Mal auf der Donauinsel im Einsatz waren, galt dies nicht für Tobias Winter und Julian Hörl – und davon konnten die beiden voll und ganz profitieren, denn sie schafften es durch die erste Qualifikationsrunde und kamen so dem ersehnten Platz im Hauptbewerb wieder einen Schritt näher. 

Nachdem die Österreicher am Montag in einem Country-Quota-Spiel ihre Landsleute Felix Friedl und Simon Frühbauer besiegt hatten, kehrten die beiden auf den Court zurück, um bei der ersten Qualifikationsrunde einen Sieg mit 21-19, 21-14 gegen die Deutschen Philipp Bergmann und Yannick Harms einzusacken.

Nun werden sie in ihrem nächsten Match auf die Amerikaner Reid Priddy und Theo Brunner treffen, die gegen ihre Landsleute Peter Eglseer und Florian Schnetzer einen Sieg einfahren konnten. 

„Ich denke, dass uns unser System so weit gebracht hat“, sagte Hörl. „Als wir am Samstag von Tokio zurückgekommen sind, war der Jetlag ein ziemliches Problem. Doch dadurch, dass wir vor allen anderen spielen konnten, hatten wir einen guten Rhythmus. Außerdem war es von Vorteil, dass wir nur ein Match pro Tag hatten, was und mehr Zeit zum Ausruhen verschaffte.“

Obwohl die beiden Österreicher im ersten Satz fast gegen die Deutschen verloren hatten, schafften es die beiden schließlich doch noch, ihre Gegner zu schlagen – und das natürlich vor allem durch die Unterstützung ihrer Heimfans, die sie anfeuerten.

„Wir lagen im ersten Satz mit 18-16 zurück, doch wir nahmen ein paar Änderungen vor, wodurch wir es schließlich geschafft haben zu gewinnen“, fügte der Blocker hinzu. „Im zweiten Satz zeigten wir in der Defensive und Offensive von Anfang an eine gute Leistung, was zu einem reibungslosen Sieg führte. Es war sehr schön zu sehen, wie uns so viele Leute auf dem Side Court anfeuerten.“

Auch ein anderes österreichisches Team schaffte es in die zweite Qualifikationsrunde und muss somit weiterhin um den Platz im Hauptbewerb in Wien kämpfen: Alexander Huber und Christoph Dressler. Die beiden konnten in der ersten Qualifikationsrunde einen Sieg mit 21-17, 21-15 gegen Kusti Nolvak und Mart Tiisar aus Estland einfahren. Ihre nächsten Gegner werden die Kanadier Sam Pedlow und Sam Schachter sein.