Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2016-05-17 16:57:00 CEST

More than sports - Kleine World-Tour-Wunder

Eigentlich wollten sie an den Olympischen Spielen in ihrem Heimatland Rio teilnehmen – stattdessen erleben die Salgado-Schwestern nun ein ganz besonderes Abenteuer

Aufgepasst, zukünftige FIVB World Tour Spieler. Ein neues brasilianisches Beachvolleyball-Team wird erwartet. Den Schwestern Maria Clara Salgado und Carol Solberg, die seit 2003 zusammen auf der FIVB World Tour spielen, ist es tatsächlich gelungen, nahezu gleichzeitig schwanger zu werden. Beide erwarten Söhne, deren Ankunft nicht nur in Rio, sondern auch zeitlich rund um die Olympischen Spiele erwartet wird. Die 28-Jährige Carol bekommt ihr zweites Kind; für Maria, 33, ist es die erste Schwangerschaft. „Es ist so etwas Besonderes, gleichzeitig mit Carol schwanger zu sein“, freut sie sich.

Maria und Carol präsentieren stolz ihre prallen Bäuche. Credit: InstagramMaria und Carol präsentieren stolz ihre prallen Bäuche. Credit: Instagram

Athletisch wie eh und je – ganz nach dem Vorbild der Mutter

Obwohl ihre Bäuche schon mindestens die Größe eines Mikasa-Balls eingenommen haben, bekommen die Salgado-Schwestern noch immer nicht genug vom Beachvolleyball. Vergangene Woche postete Carol ein Video von einer Trainingssession am Ipanema Beach, Maria trainierte vor vier Wochen mit Emily Day und Brasilianer Loiola. „Mein Bauch ist schon ganz schön groß, aber ich liebe es, zumindest noch so viel zu machen, wie geht. Das wird mir dann auch helfen, wenn ich wieder zurückkomme“, sagt Maria. Vorbild der beiden Schwestern ist Mutter Isabel, eine bekannte Volleyball- und Beachvolleyball-Spielerin. „Meine Mutter hatte vier von uns, als sie sehr jung war, sie hat uns immer überallhin mitgenommen, wir haben das geliebt“, sagt Maria. 

Eines von Marias ersten Volleyballspielen – im Bauch von Mutter Isabel Salgado. Credit: InstagramEines von Marias ersten Volleyballspielen – im Bauch von Mutter Isabel Salgado. Credit: Instagram

Auch Kerri Walsh-Jennings versucht, ihre Kinder so oft wie möglich um sich zu haben. „Diese Frau ist in meinen Augen ein Wunder“, findet Laura Ludwig. Die dreifache Olympiasiegerin hat drei Kinder auf die Welt gebracht und hört noch immer nicht auf zu siegen.

Kinder und Olympische Spiele – eine herausfordernde Kombination

„Es ist schon unglaublich, was dein Körper und Geist imstande sind zu tun“, sagt Jennifer Kessy. Tochter Aïla wird im August zwei Jahre alt. Kessy, 38, die mit April Ross bei den Spielen in London 2012 Zweite wurde, arbeitet derzeit hart dafür, zu dieser Zeit wieder bei Olympia dabei zu sein. Den Kinderwunsch und die Olympischen Spiele kann man als Profisportler kaum unabhängig voneinander betrachten, erklärt sie: „Wenn du dein Kind nicht direkt nach Olympia bekommst, denkst du dir – aah, vielleicht warte ich noch ein paar Jahre.“

Ihre Aïla bekam sie mitten im Olympischen Zyklus, 2015 aber kehrte Jen eindrucksvoll zurück. Gemeinsam mit Emily Day rangiert sie zwar hinter Walsh/Ross und Fendrick/Sweat, aber das Duo zeigt gute Leistungen und Jen hört nicht auf zu kämpfen.

Immer eine Kämpferin: Jennifer Kessy (rechts). Credit: Andreas Langreiter/Red Bull Content PoolImmer eine Kämpferin: Jennifer Kessy (rechts). Credit: Andreas Langreiter/Red Bull Content Pool

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