Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2016-07-29 19:44:00 CEST

Der Meister und sein Lehrling

Ricardo unterstützt die brasilianischen Beach Volleyball Youngsters

Bei dem spektakulären Spiel am Center Court ist Ricardo unerreichbar. Photocredit: Bernhard Horst.Bei dem spektakulären Spiel am Center Court ist Ricardo unerreichbar. Photocredit: Bernhard Horst.

Bereits vier Mal hat er sich in Klagenfurt Gold geholt und insgesamt zehn Mal ist er am Podium gestanden. Außerdem hat er Gold, Silber und Bronze bei Olympischen Spielen gewonnen und sich vier Medaillen bei Weltmeisterschaften gesichert.

Er ist zwar 41 Jahre alt, dennoch zeigt die Beach Volleyball Legende Ricardo Santos beim A1 Major Klagenfurt einmal mehr, welche Power in ihm steckt.

Gemeinsam mit seinem erst 21 Jahre alten Teamkollegen Andre Loyola Stein bringt der Brasilianer seine langjährige Erfahrung ins Spiel ein – und das mit Erfolg!

“Ich möchte die Youngsters dabei unterstützen, ihr Leistung zu verbessern”, erzählt uns Ricardo. „Ich versuche einfach immer wieder, ihren Lernprozess möglichst effektiv zu gestalten.“

„Ich weiß, dass man nur durch Erfahrung lernen kann. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Spieler Schwierigkeiten damit haben, aus sich rauszugehen, weil sie durch meinen Ruf eingeschüchtert sind. Dabei müssen sie sich nur auf ihre eigene Zukunft konzentrieren und sich nicht selbst Druck machen.“

“Natürlich ist es frustrierend, dass junge Spieler das noch nicht verstehen. Dafür macht es mir Spaß, anderen zu erklären, wie Ballwechsel funktionieren, wie man auf Situationen am besten reagiert oder wie man bestimmte Spielzüge voraussehen kann.“

„Ab und zu muss ich mich aber zusammenreißen, um mich nicht über die weniger erfahrenen Spieler zu ärgern, die diese Dinge noch nicht begreifen.“

Die Brasilianer haben tapfer gegen den Lärm des österreichischen Publikums angekämpft und ihr letztes K.O.-Runden Match gegen die jungen Österreicher Ermacora/Pristauz-Telsnigg gewonnen. Am Samstag spielen sie somit gegen Brouwer/Meeuwsen.

“Klagenfurt ist und war schon immer etwas Besonderes”, fügt Ricardo hinzu. “Was mir am meisten gefällt, sind die Fans, die nicht nur zuschauen, sondern mitleben. Sie kennen sich mit Beach Volleyball aus und wissen, worum es geht.“

„Das Turnier ist so gut organisiert und da ich hier bereits zuvor gewonnen habe, weiß ich, welche Bedeutung es hat.“

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