Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2016-07-30 19:15:00 CEST

Harte Arbeit zahlt sich aus

Schweizerinnen schreiben Geschichte

Hüberli/Betschart von erster Medaille in Klagenfurt überrascht. Photocredit: Sebastian Marko.Hüberli/Betschart von erster Medaille in Klagenfurt überrascht. Photocredit: Sebastian Marko.

Vor einer Woche hatte in der Geschichte des legendären Beach Volleyball Events am Wörthersee noch nie ein Damenteam aus der Schweiz eine Medaille gewonnen…

…jetzt haben sie nicht nur eine – sondern zwei!

Die begehrte Goldmedaille holte sich zwar ein anderes Team – die Schweizer Mädels waren aber mehr als zufrieden, als sie den zweiten und dritten Rang im A1 Major Klagenfurt ergatterten. Heidrich/Zumkehr beendeten als Zweitplatziere das Turnier, während Hüberli/Betschart den allerersten Stockerlplatz ihrer vielversprechenden, jungen Karriere belegten.

 “Ich freue mich für den Verband, dass sich die intensive Arbeit und Investition auszahlt”, erzählt uns die lächelnde Silbermedaillengewinnerin Nadine Zumkehr. “Wir haben ein paar richtig gute Teams – schaut euch nur diese 20-jährigen Mädels an, die jetzt schon eine Medaille bei einem Major gewonnen haben!”

 “Die Unterstützung vom Verband war großartig, das System ist sehr gut durchdacht und jetzt geben wir etwas zurück. Zwei unserer Teams fliegen nächste Woche nach Brasilien, unsere jungen Spieler erreichen immer wieder das Viertelfinale und gewinnen schon Medaillen – es ist der größte Erfolg in der Geschichte des Schweizer Beach Volleyball.”

Hüberli/Betschart haben zwar das Viertelfinale beim Poreč Major und im Olsztyn Grand Slam verloren, konnten so aber in Topform nach Klagenfurt fahren – die Bronze Medaille ist trotzdem eine Überraschung für die Youngsters aus der Schweiz.

“Es ist schon ein Erfolg für uns, wenn wir das Viertelfinale erreichen”, sagt Nina. “Der dritte Platz ist eine riesengroße Überraschung für uns – einfach unglaublich. Wir haben ohne Druck gespielt und einfach versucht, uns von Spiel zu Spiel zu steigern.”

 “Wir sind kein Top Team”, gibt Tanja zu. “Bronze ist gut, aber ich glaube nicht, dass das für uns schon alles war. Ich kann meine Gefühle gerade nicht beschreiben, ich bin so glücklich!”

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