Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

2016-07-31 17:48:00 CEST

Die Goldjungs bringen Klagenfurt zum Beben

Letten leiten in Klagenfurt den Countdown für Copacabana Turnier ein

Die Letten machen sich in Top-Form auf den Weg zur Copacabana. Photocredit: Andreas LangreiterDie Letten machen sich in Top-Form auf den Weg zur Copacabana. Photocredit: Andreas Langreiter

Der Lion King hat sich beim A1 Major Klagenfurt erneut zum Sieg “gebrüllt” und sich eine Goldmedaille geholt. Dank desgroßartigen Zusammenspiels mit seinem Teamkollegen Janis Smedins wurde der Golderfolg erst möglich.

Smedins, der an jenem Finaltag noch dazu seinen Geburtstag feiert, wurde außerdem noch wegen seiner überragenden Leistung beim Finale gegen die Brasilianer Guto/Saymon als „Spieler des Turniers“ ausgezeichnet.

“Hast du das Semifinale gesehen? Ich bin zwar auch am Platz gestanden, aber Smedins hat fast die ganze Arbeit geleistet“, meint Samoilovs grinsend. „Er hat einfach sensationell gespielt und auch gemeinsam haben wir konstant eine wirklich gute Leistung abgeliefert obwohl wir das letzte Spiel im Pool Play verloren haben.“

Smedins hat mit dem Sieg seine Medaillensammlung erweitert – mit dem Sieg in Klagenfurt haben sie innerhalb der letzten 12 Monaten je eine Bronze-, Silber- und Goldmedaille bei einem Swatch Major Series Turnier gewonnen. Respekt!

“Es ist so toll hier zu gewinnen, vor allem die Stimmung der Beach Fans im Stadion einfach einzigartig ist“,  sagt Janis. „Man kann das Gefühl am Center Court kaum beschreiben, das muss man einfach selbst erleben. Es ist einfach etwas ganz Besonderes.“

Samoilovs und Smedins machen keine halben Sachen. Das haben sie auch eindrucksvoll im Semifinale und im Finale bewiesen.

“Die beiden Brasilianer sind zwar noch jung, aber schon wirklich gute Beach Volleyball Spieler. Je mehr Erfahrung sie sammeln, desto besser werden sie spielen.“

„Sie haben noch einige Out-Fehler gemacht. Das hat die Sache für uns ein bisschen einfacher gemacht. Vielleicht haben die beiden dann einfach zu verkrampft während wir dann in der Defensive einfach souverän gespielt haben. Aber wir sind so glücklich, dass wir sie besiegt haben, obwohl sie im zweiten Satz sogar geführt haben.”

In der K.O.-Runde haben sie vier von fünf Spielen gegen jene Teams gewonnen, auf die sie auch in Rio de Janeiro treffen.

“So sollte es immer laufen”, sagt der Lion King. “Jedes Team trainiert wirklich hart, um in den kommenden Wochen das Beste zu geben, jetzt muss jeder gut drauf sein!”

“Klagenfurt ist unsere Vorbereitung. Wir mussten hier gut spielen und wollen es in Brasilien sogar noch besser machen.”

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