Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

Vier brasilianische Teams im Achtelfinale

31.07.2019 - Wien

Die Südamerikanerinnen gewannen die Hälfte ihrer Poolspiele

Brasilien hat beim A1 Major Vienna, presented by Swatch, einen grandiosen Start hingelegt, denn die brasilianischen Damen-Teams schafften es, die Hälfte ihrer Gruppenspiele zu gewinnen, sodass vier von ihren fünf Teams nun direkt ins Achtelfinale vorrücken konnten.

Das erste brasilianische Duo, welches es an die Spitze ihres Pools schaffte, sind Ana Patrícia Ramos und Rebecca Cavalcanti. Nachdem die beiden das spanische Team Maria Carro und Paula Soria mit 21.19, 21-12 beim Eröffnungsspiel von Pool C geschlagen hatten, setzten sie ihren Erfolg fort, indem sie ebenso beim Match gegen die Amerikanerinnen Kelley Larsen und Emily Stockman mit 21-12, 21-19 einen Sieg einfahren konnten.

„Es ist natürlich nie ein Kinderspiel und gerade im ersten Satz gegen die Spanierinnen mussten wir hart kämpfen“, erklärte Ana Patrícia. „Doch dann fanden wir im zweiten Satz endlich zueinander, um uns anschließend gegen die Amerikanerinnen durchzusetzen zu können. Wir mussten letzte Woche in Tokio eine Niederlage gegen sie hinnehmen.“

Ebenso Carolina Salgado und Maria Elixa Antonelli siegten bei beiden ihren Matches von Pool F und das ohne Satzverlust – doch sie mussten um einiges härter kämpfen, als ihre Landsleute. Die Routiniers, die in der Qualifikation starten mussten, schafften es anschließend ihre deutschen Gegnerinnen Victoria Bieneck und Isabel Schneider mit 27-25, 21-16 zu schlagen. In ihrem darauffolgenden Match mussten sie sich gegen die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson beweisen – was ihnen schließlich mit 26-4, 24-22 gelang.

„Es lief heute richtig gut für uns“, meinte Antonelli. „Unsere beiden Gegner-Teams sind sehr stark und deshalb bin ich wirklich stolz darauf, wie wir gespielt haben. Jetzt haben wir einen freien Tag, wo wir uns und unseren Körpern etwas Ruhe gönnen und auch den Kopf freibekommen können, um dann am Freitag umso stärker zurückzukehren.“

Ein weiteres brasilianisches Team, welches an dieser Stelle genannt werden muss, sind Seixas/Fernanda Berti, die es an die Spitze von Pool E geschafft haben, indem sie ihre polnischen Gegnerinnen Kinga Wojtasik und Katarzyna Kociolek mit 21-15, 20-22, 15-9 auslöschten. Auch Talita Antunes und Taiana Lima siegten im Match von Pool H gegen die Amerikanerinnan Kerri Walsh Jennings und Brooke Sweat mit 25-23, 18-21, 15-13.

Dennoch wurde der perfekte brasilianische Rekord von einem amerikanischen Team verhindert, nämlich von Kelly Claes und Sarah Sponcil, die es mit 21-14, 12-21, 15-9 an die Spitze von Pool D schafften. Die restlichen drei Poolsieger sind die Amerikanerinnen April Ross/Alix Klineman, die Kanadierinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes und die Schweizerinnen Tanja Hüberli/Nina Betschart.

Die Teams werden am Donnerstag einen freien Tag haben, wenn die Runde der letzten 24 in der österreichischen Hauptstadt ansteht.